
Drei kleine Gewohnheiten für mehr Energie im Alltag
Wenn wir über mehr Energie sprechen, denken viele zuerst an grosse Umstellungen: ein neuer Ernährungsplan, ein straffes Sportprogramm, am besten ab Montag. Meine Erfahrung ist eine andere. Was bleibt, ist fast immer das, was klein genug war, um es auch an einem vollen Tag durchzuhalten.
1. Der erste Schluck des Tages
Über Nacht verliert dein Körper Flüssigkeit, ohne dass du es merkst. Ein grosses Glas Wasser vor dem ersten Kaffee ist deshalb kein Verzicht, sondern eine Ergänzung – und für viele der Unterschied zwischen einem zähen und einem wachen Vormittag. Stell dir das Glas am Abend bereit, dann musst du morgens nicht daran denken.
2. Zehn Minuten Tageslicht am Morgen
Tageslicht in den ersten Stunden nach dem Aufstehen hilft deiner inneren Uhr, sich zu sortieren. Das muss kein Spaziergang sein: der Weg zum Briefkasten, der Kaffee auf dem Balkon oder eine Haltestelle früher aussteigen reichen völlig. Entscheidend ist die Regelmässigkeit, nicht die Dauer.
3. Eine Handvoll Farbe pro Mahlzeit
Statt Nährstofftabellen zu wälzen, schaue ich lieber auf den Teller: Wie viele Farben sind darauf? Jede Farbe steht für eine andere Gruppe an Pflanzenstoffen. Wer über die Woche bunt isst, deckt erstaunlich viel ab – ganz ohne zu rechnen.

- Rot: Tomaten, Paprika, Beeren
- Grün: Rucola, Brokkoli, frische Kräuter
- Orange: Karotten, Kürbis, Aprikosen
- Violett: Rotkohl, Auberginen, dunkle Trauben
Nicht das Perfekte verändert etwas – sondern das, was du tatsächlich tust.
Such dir eine der drei Gewohnheiten aus. Nur eine. Gib ihr zwei Wochen, bevor du die nächste dazunimmst. Und wenn du magst, erzähl mir beim nächsten Gespräch, wie es dir damit ergangen ist.

